Leben mit Kindern in New York City

…und erst mal für die Kleinen kochen

ist für sie ja kein Problem

weil die Kids für sie an erster Stelle stehen

….

nur für das Gefühl

dann geht sie barfuß in New York…

 

Im Radio läuft Max Giesinger und ich singe mal wieder laut mit. Barfuß in New York. Da muss ich immer an unsere ersten Wochen in Manhattan denken, barfuß auf allen Spielplätzen der Stadt. Für Mima war es die schönste Zeit in ihrem Leben, so klein aber schon so groß in New York. Momo startete ihre ersten Sitzversuche in der brütenden Hitze zwischen den vielen Wasserspielen auf fast jedem Spielplatz. Am Anfang hatte ich ganz schön Respekt vor dem Leben in New York City mit Kindern…

Erster Umzug nach 4 Wochen

Nach den ersten 4 Wochen vier Straßen vom Time Square entfernt und einen Katzensprung zum Central Park, leben wir jetzt in einem „kleinen Paradies“ auf der New Jersey Seite und blicken direkt über den Hudson River auf Downtown und dem Financial District mit seinem neuen Freedom Tower. Ich nenne es so, weil Hoboken für junge Familien genial ist, es gibt alle fünf Meter einen Spielplatz, man kann alles zu Fuß machen, überall sind Mütter oder Nannys mit kleinen Kindern und es ist vor allem eins…ruhig. Aber das aller Wichtigste. Mima kann jeden Tag ein anderes Gefährt aus ihrem stetig wachsenden Fuhrpark ausführen, ohne dass ich Angst haben muss, dass sie unter die Räder kommt.

Wohnung mieten in New York

Unsere Zeit für die Wohnungssuche ist kurz, wir wollen in der ersten Woche direkt eine Wohnung anmieten. Hier vor Ort stellen wir schnell fest, dass das Angebot riesig ist und wir auch ohne Probleme etwas Schönes finden werden. Schon von Deutschland aus haben wir Termine in Hoboken und Long Island City vereinbart. Außerdem schauen wir uns einige Wohngegenden und Wohnungen in Brooklyn und Queens an, jedoch müssen wir schnell feststellen, dass sie für uns nicht in Frage kommen, da viele Metro Stationen keinen Aufzug haben und uns die Mieten für so wenig Wohnraum dann einfach zu teuer sind.

Wohnungen mit nur Busanbindung scheiden auch sofort aus, da in New York City keine Kinderwagen mit in den Bus genommen werden dürfen. Da haben wir an unseren ersten Tagen nicht schlecht gestaunt, als wir von vielen Busfahrern einfach stehen gelassen wurden. In New York, aber auch in New Jersey dürfen nur zusammengeklappte Buggys mit in den Bus, was man aber auch nach einiger Zeit verstehen kann. Die Busse sind überhaupt nicht mit deutschen Linienbussen zu vergleichen. Es gibt nur wenige Niederflurbusse und zudem sind sie meist sehr voll. Für mich alleine ist Busfahren immer ein riesen Aufwand, gerade im Winter, wenn die Kinder dann im Bus noch Jacke, Mütze und Schal ausziehen wollen. Ein Kind auf dem Arm, das andere an der Hand. Da bleibt wenig Platz für Einkäufe oder so. Hilfsbereit sind hier wirklich alle, es war noch nie ein Problem jemanden zu finden, der einem den Buggy in den Bus trägt oder auch mal die ganze Busfahrt die Einkaufstaschen hält.

Wir haben uns ziemlich schnell für unsere jetzige Wohnung entschieden. Der Blick von unserem Wohnzimmer über die Südspitze Manhattan ist unbezahlbar. Als wir in der Wohnung standen, war uns beiden klar, etwas cooleres finden wir nicht. Und das Leben in unserem Haus ist sehr entspannt, genau das Gegenteil zu dem Leben im lauten Manhattan. Wir haben ein großes Wohnzimmer für alle Hausbewohner, eine Dachterrasse mit einem Swimmingpool, zwei riesige BBQ Grills und ein Fitnessstudio. Ein Spielplatz ist direkt hinterm Haus und Mimas Preschool ist im Haus. Sie kann direkt mit dem Fahrstuhl in die Preschool fahren, was für ein Luxus! Wann hat man es schon mal so bequem und kann in Hausschuhen sein Kind in die Betreuung bringen.

Von Manhattan kommt man mit dem Bus, der Fähre oder der Path (U-Bahn Linie zwischen Manhattan und New Jersey) nach Hoboken. Weit ist es nicht und je nach Wetter und Verkehrslage schafft man es zwischen einer halben Stunde und einander halb Stunden. Abends spät mit dem Taxi geht es am schnellsten, eine Viertelstunde Fahrt durch den Lincoln Tunnel und schon ist man in Hoboken.

Spätestens nach dem Zugunglück im Hoboken Terminal, über den auch groß in den deutschen Medien berichtet wurde, wussten dann auch alle Familienmitglieder und Freunde, wo wir genau wohnen. Kaum leben wir hier, taucht Hoboken auch schon zum zweiten Mal bei Spiegel online auf. In Hoboken hatten wir vor zwei Wochen den dritten großen Wasserrohrbruch des Jahres und ein Auto ist in der Straße versackt, was immerhin Spiegel online ein Videobeitrag wert war.

Wir genießen das Leben mit Blick auf New York City und ich freue mich schon euch mehr von uns zu erzählen,

bis bald Eure Katja

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