Jetzt darf auch mal der Papa was sagen: Das große Papa-Interview

Blogparade, Papa Interview, Familien InterviewHeute geht es mal nicht um mich! Ja, heute hat der Papa von Mima (laut ihr der Chef der Familie, wie sie gerne sagt) und Momo in unserem großen Papa Interview das Wort. Ich freue mich, dass ihr ihn auch mal kennen lernt.

Ganze 10 Fragen beantwortet er euch heute und gibt euch einen kleinen Einblick aus seiner Perspektive in unser Familie und das Zusammenleben!

1.) Wie hast du die Schwangerschaften deiner Frau erlebt und wurdest du mit einbezogen?

Papa: Die Schwangerschaft von Mima verging schnell. Ich habe parallel für eine berufliche Weiterbildung gelernt und war noch 3 Wochen vor der Geburt in den USA, um Prüfungen zu schreiben. Pünktlich zur Geburt war ich natürlich da.

Ich: Ja, das war Just in Time, aber bei der zweiten Geburt war es knapp.

Papa: Stimmt, da war ich bis Mitternacht im Büro, einen Tag vor Abgabe unseres Projektes. Da hatte ich eigentlich in der Nacht was anderes zu tun! Jetzt aber zur Schwangerschaft von Momo….Die Schwangerschaft unserer zweiten Tochter war eine kleine Herausforderung für uns als Familie, da es Katja gesundheitlich nicht so gut ging. Schwangerschaft, Job und Familie, insbesondere Mima unter einen Hut zu bekommen, war da nicht immer einfach.

Ich: Das stimmt, aber im Nachhinein gesehen, hat ja alles super geklappt!

2.) Hat sich seit der Geburt deiner Kinder etwas geändert?

Papa: Weniger Zeit, weniger Schlaf, mehr Ausgaben!

Ich: Wenig Zeit hattest Du doch davor auch schon!

Papa: Noch weniger Zeit!!

3.) Was würdest du in Bezug auf deine Kinder ändern wollen?

Bis jetzt nichts! Es ist alles so, wie es sein soll!

4.) Gibt es etwas, was du mit der Erfahrung von heute in der Vergangenheit anders machen würdest?

Papa: Ja, auf jeden Fall eher heiraten und früher eine Familie gründen. Dann fällt einem bestimmt der Alltag mit den Kindern einfacher.

Ich: Ach, du meinst früher ist alles besser? Dann hättest du ja einfach mal früher fragen können…lange genug kennen wir uns ja!

5.) Hat sich die Beziehung zu deiner Frau durch deine Kinder geändert/gefestigt/gelockert?

Papa: Unsere Ehe hat sich gefestigt, auch wenn wir seit den Geburten unserer Kinder viel weniger gemeinsame Zeit miteinander verbringen.

Ich: Das hört sich jetzt aber komisch an?

Papa: Ich finde unsere Beziehung und unsere Familie ist erst jetzt mit unseren Kindern perfekt.

6.) Wie hast du dir dein Leben als Papa vorgestellt? Inwiefern stimmt es mit der Realität überein?

Papa: Das Leben als Papa habe ich mit entspannter vorgestellt, insbesondere habe ich nicht gedacht, dass die Kinder so im Mittelpunkt unserer Familie stehen. Das liegt sicher am Alter und ich merke ja auch schon bei Mima, dass es einfacher wird.

Auch war mir nicht bewusst, dass ein nicht richtig geschmiertes Brot schon beim Frühstück zu morgendlichen Chaos führen kann.

7.) Was wünscht du deinen Kindern für die Zukunft?

Ich gehe mal davon aus, dass sie gesund bleiben! Dann wünsche ich Ihnen Selbstvertrauen, Neugierde und gute Freundschaften.

8.) Was rätst du anderen werdenden Vätern?

Freut euch auf die Zeit mit euren Kindern, aber vergesst vorher nicht das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Und wenn ihr denkt, es geht nicht mehr, dann wird es wieder besser!

 9.) Hast du einen Tipp für Frühchen Eltern?

Die Frage ist wirklich schwierig zu beantworten. Wir waren glücklicherweise nicht in der Situation. Wir haben bei einigen Freunden gesehen, dass am Ende alles gut werden kann! Verliert nicht die Hoffnung!

 10.) Gibt es etwas, was du schon immer loswerden wolltest?

Papa: Was ist denn das für eine Frage?

Ich: Was wolltest du denn immer schon einmal sagen?

Papa: Schwierige Frage…

Ich: na einfach frei raus, deine Chance!

Papa: Ich freue mich auf unser erstes gemeinsames Wochenende ohne Kinder…Schon einmal Danke an Oma und Opa!

Der Beitrag entstand in Anlehnung an die aktuell laufende Blogparade von Puddingklecks, schaut doch gerne mal rein!

3 Comments

  1. Maike

    Ganz tolles Interview! Gute Fragen und ehrliche, überlegte Antworten! Glückwunsch!
    Aus meiner Erfahrung ist es aber nicht unbedingt einfacher früher Kinder zu bekommen. Aber wenn sie aus dem Haus sind lebt man bewusster. Vor den Kindern weiß man seine Freiheit nicht soo sehr zu schätzen.

    • Katja

      Liebe Maike, das stimmt, wenn man keine Kinder hat schätzt man die ganzen Freiheiten, die man hat nicht! Liebe Grüße Katja

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